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Sanierung Schulanlage Gringel: Aula- und Turnhallentrakt, Appenzell

Projektbeschrieb

Der 1973 fertiggestellte Aula- und Turnhallentrakt der Schulanlage Gringel in Appenzell wurde in nur 13 Monaten Bauzeit umfassend saniert und an die neuen Bedürfnisse angepasst. So wurde beispielsweise die Turnhalle in eine moderne Dreifachsporthalle mit Kletterwand umgebaut, sowie die Aula mit modernster Bühnentechnik ausgestattet. Der Gebäudekomplex bleibt damit weiterhin der kulturelle Dreh- und Angelpunkt des Dorfes, sowie das Zentrum der Schulgemeinde Appenzell.

Die bestehende bivalente Wärmeerzeugung wurde auf ihren Zustand überprüft und Varianten diskutiert. Die Luftwasser Wärmepumpe sowie der Ölheizkessel sind in einem sehr guten und funktionstüchtigen Zustand. Dadurch konnte der Fokus der Energieoptimierungsmassnahmen vor allem auf den Bereich Gebäudehülle gelegt werden. Die jährliche Einsparung an Erdöl wird aufgrund der besseren Wärmedämmung und den optimierten Wärmerückgewinnungssystemen auf ca. 18 000 Liter Öl geschätzt, was einer CO2-Einsparung von ca. 58 Tonnen entspricht. Die neuen Raumnutzungen erfordern im Bereich der Lüftungs- und Regeltechnik eine hohe Flexibilität. Die Lüftungsanlagen sind so konzipiert, dass sie eine möglichst hohe Flexibilität im Betrieb von einzelnen Zonen ermöglichen. Neu können sämtliche HLK-Anlagen über ein zentrales Gebäudeleitsystem zentral betrieben, kontrolliert und überwacht werden

Leistungsumfang

Energie, Heizung, Lüftung, Gebäudeautomation

Kennzahlen

  • Bausumme: CHF 16 Mio.

Detailinformationen

Bauherr Schulverwaltung Appenzell
Realisierungszeit August 2010 bis Ende Sommer 2011
Marktsegment Bildung und Forschung